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- Typus -
AUFMERKSAMKEITS-DEFIZID-HYPERAKTIVITÄTS-STÖRUNG
Typische Verhaltensweisen von ADS Kindern kennt jeder, aber die Symptome eines ADS werden bei Kinder und
Erwachsenen oftmals nicht erkannt.
Grundsätzlich könnte man ADS in drei unterschiedliche Typen erklären.
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Typus ADS
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Typus AD(H)S
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Typus Mischtyp
DAS AUFMERKSAMKEITS-DEFIZID-SYNDROM
Es handelt sich um eine angeborene, (vererbte) Funktionsstörung des Stirnhirns. Mit ihm verbunden sind einige Zentren,
die wichtige Aufgaben zu erfüllen haben. Der Schweregrad von der Funktionsstörung hängt davon ab, welche weiteren
Zentren im Gehirn betroffen sind.
Ursache dieser Funktionsstörung ist beim ADS ein Ungleichgewicht an Botenstoffen. Botenstoffe oder Neurotransmitter
sind Substanzen, die Nervenreize von einem Nerv zum anderen weiterleiten. Das Verhältnis der verschiedenen
Botenstoffe zueinander muss genau stimmen.
Nach bisherigen Kenntnissen spielt beim ADS das dopaminerge System die wichtigste Rolle, aber auch die anderen
Neurotransmitter wie Acetylcholin, Katecholamin, Noradrenalin und Serotonin haben Bedeutung für die Störung.
Hinzu kommen nach bisherigen Beobachtungen noch gehäuft verschiedene Wahrnehmungsstörungen wie z.B. Lese-
Rechtschreibstörungen oder emotionale Störungen oder Störungen des Sozialverhaltens, die den Schweregrad des ADS
erhöhen und die Symptomatik so verschieden erscheinen lassen.
TYPHUS AD(H)S
AD(H)S heißt Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom mit Hyperaktivität
Es ist die häufigste Verhaltensstörung im Kindes- und Jugendalter. Es ist davon auszugehen, das in einer
Kindergartengruppe mit ca. 25 Kindern im Durchschnitt ein bis zwei Kinder betroffen sein könnten.
Bei einem AD(H)S können folgende Verhaltensauffälligkeiten ein Signal sein:
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extreme Lebendigkeit
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überaus beliebt zu sein
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eine „Führungsnatur“
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altklug und frühreif
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extrem anhänglich und klammern
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gute Esser
BEEINTRÄCHTIGUNG IN GROB- UND FEINMOTORIK
Diese Verhaltensmerkmale können schon bei Kindern im Kindergarten auffallen.
AD(H)S Kinder sind ständig in Bewegung und finden kein Ende. Sie wirken von einer inneren Unruhe angetrieben. Alles
was Ihnen in den Kopf kommt muss erzählt, mitgeteilt werden. Abwarten fällt ihnen äußerst schwer, Geduld ist ein Begriff
den sie nicht kennen.
Wird man ihren Erwartungshaltungen nicht gerecht, explodieren sie in sekundenschnelle ohne jegliche Überlegung,
unabhängig in welcher örtlichen Begebenheit sich Kind und Eltern befinden. Sie schaffen es schnell ihre Eltern an ihre
eigenen Grenzen zu bringen, so das dass ganze familiäre Umfeld anfängt mit darunter zu leiden. Je früher ein AD(H)S
erkannt wird, desto früher kann mit sinnvollen Therapien begonnen werden. Eltern bekommen eine andere Sichtweise für
die Probleme ihrer Kinder, die bewusst nichts böswillig machen.
Wie sich hier bereits aus dem Begriff Mischtyp ergibt, können hier alle Signale auftreten, die entweder zum einem oder
aber zum anderen Extrem führen.
AD(H)S haben heißt aber nicht immer unkonzentriert oder immer aggressiv zu sein. Auch AD(H)S´ler haben Phasen, in
denen sie völlig unauffällig wirken.
AD(H)S´ler brauchen sehr viel Zuneigung, positive Bestätigungen, die aufgrund der emotionalen Anspannungen
innerhalb der Familie oft nicht mehr geäußert werden. Wer möchte schon ein Kind loben, das gerade wieder einmal
etwas angestellt hat und der nächste Vorfall in absehbarer Zeit naht
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