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-BEHANDLUNG-
Verschiedene Therapieformen werden als psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen vorgeschlagen: Familientherapie bei
Familienproblemen; Einzel- und/oder Gruppenpsychotherapie zur Verminderung von geringem Selbstwertgefühl und/oder Problemen mit
Gleichaltrigen;
soziales Kompetenztraining bei sozialen Kompetenzdefiziten;
kognitive Therapie bei Aufmerksamkeitsstörungen und Impulsivität;
Elterntraining zur Entwicklung angemessener und konsistenter Grenzsetzungen und
Verhaltensmodifikationsprogramme zur Verminderung von Verhaltensstörungen in der Familie.
Einige Ärzte behaupten, Kindern könne durch Vermeidung jeglicher Lebensmittelzusätze in der Ernährung geholfen werden.
Wissenschaftliche Studien haben diese Theorie jedoch bislang nicht eindeutig gestützt. Kinderpsychologen empfehlen bis zur Pubertät
(nach der die meisten Symptome nachlassen) autogenes Training bzw. ein besonderes Verhaltenstraining für hyperaktive Kinder.
Wichtige Aspekte dieses Trainings sind Standhaftigkeit und Konsequenz von Seiten der Eltern und im schulischen Bereich der
Schwerpunkt auf einfachen Aufgabenstellungen. Darüber hinaus erweisen sich Verhaltenstherapie, Verstärkungsprogramme und
alternative Behandlungen wie homöopathische Behandlung, Akupunktur und harmonisierende Bewegungsübungen bzw.
psychomotorische Therapie als hilfreich bzw. als erfolgreich.
Es gibt Psychopharmaka wie Stimulantien, Neuroleptika, Antidepressiva, Antiepileptika, Nootropika, Barbiturate und Tranquilizer, mit
denen behandelt werden kann. Es gibt unterschiedliche Wirkungsweisen der Medikamente: (Aufzählung mit Spiegelstrichen)
Das Medikament wirkt schon nach kurzer Zeit vollkommen. Häufigkeit: zwischen 20 und 50 %
Das Medikament wirkt nur teilweise, dass heißt es treten geringe Verbesserungen auf.
Die Stimulantien zeigen keine Wirkung. Häufigkeit: zwischen 10 und 50 %.
Bei manchen Kindern kommt es sogar zu einer Verschlechterung des Verhaltens Häufigkeit: zwischen10 und 20 %
Zu den Stimulantien zählen Dezedrin, Benezedrin, Pervitin, AN 1, Aponeoron, Ritalin, Centedrin, Cylert, Tradon, Sydnocarb, Deanol und
Coffein. Die Substanz Methylphenidat ist als Ritalin im Gebrauch, wird chemisch hergestellt, ist ähnlich den pflanzlichen Wirkstoffen
Ephedrin und Amphetamin und wird bei Kindern am häufigsten verwendet
d-Amphetaminsaft
In den Fällen wo Ritalin, Medikinet oder andere Medikamente nicht anschlagen, kann d-Amphetaminsaft eine Alternative darstellen.
Dosierung:
Beginnend mit einer geringen Menge d-Amphetaminsaft kann die Dosis langsam erhöht werden bis hin zur Idealmenge. Die Dosierung
kann sich im Laufe der Entwicklung der betreffenden Person ändern (Wachstumsveränderung). d-Amphetaminsaft wird in Apotheken
individuell zusammengestellt und verfügt daher nicht über einen Beipackzettel.
Wirksamkeit:
d-Amphetaminsaft wird einmal morgens eingenommen und reicht in der Regel für einen ganzen Tag. Die Wirkung des d-
Amphetaminsaftes lässt langsam nach, dadurch ist der Rebound-Effekt nicht so extrem wie bei anderen Medikamenten.
Anwendungsgebiete:
Hyperkinetische Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung
(AD(H)S) bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren und Weiterführung der Therapie bei Jugendlichen im Rahmen einer therapeutischen
Gesamtstrategie. Die Diagnose muss an Hand der derzeit gültigen Diagnosekriterien erfolgen.
Concerta-Retard
Wirkstoff:
Methylphenidat-Hydrochlorid
Zusammensetzung:
1 ne gelbe Tablette Concerta enthält: 18 mg Methylphenidat-Hydrochlorid
18 mg Concerta entsprechen 15,6 Methylphenidat.
1 ne weiße Tablette Concerta enthält: 36 mg Methylphenidat-Hydrochlorid
36 mg Concerta entsprechen 31,1 Methylphenidat.
1 ne kupfer Tablette Concerta enthält: 54 mg Methylphenidat-Hydrochlorid
54 mg Concerta entsprechen 46,7 Methylphenidat.
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Der Wirkstoff Methylphenidat gehört zur Substanzklasse der zentralen Stimulantien.
Dosierung:
Concerta ist wie oben beschrieben in den beiden Dosierungen 18mg und 36 mg je Tablette erhältlich. Concerta sollte 1x täglich morgens
eingenommen werden. Concerta kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tablette müssen unzerkaut mit
Flüssigkeit geschluckt werden. Die Tabletten auf keinen Fall vor der Einnahme halbieren oder in anderer Art und Weise zerkleinern.
Wirkungseintritt:
Vor Aktivphase
Die Methylphenidat-Ummantelung der Tablette setzt innerhalb 1 Stunde nach Einnahme 22% der Gesamtdosis frei.
Aktivphase
Hat die MPH-Ummantelung sich aufgelöst, dringt Wasser in die freiliegende semipermeable Tablettenhülle. Dadurch baut sich ein
osmotischer Druck auf, der MPH aus der 1 Osmosekammer kontrolliert durch eine mit Laser gebohrte Öffnung freisetzt.
Ende der Aktivphase
Unter steigendem Druck wird die Abgabe von MHP über einen Zeitraum von 10 Stunden nach Einnahme aufrecht erhalten. Zurück bleiben
minimale Rückstände von MHP , unlösliche Bestandteile und die Tablettenhülle, die ausgeschieden werden.
Wirksamkeit:
ca. 10 bis 12 Stunden
Anwendungsgebiete:
Hyperkinetische Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung
(AD(H)S) bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren und Weiterführung der Therapie bei Jugendlichen im Rahmen einer therapeutischen
Gesamtstrategie. Die Diagnose muß an Hand der derzeit gültigen Diagnosekriterien erfolgen.
Equasym-Tabletten
Wirkstoff:
Methylphenidathydrochlorid
Zusammensetzung:
1ne Tablette Equasym enthält: 20 mg Methylphenidathydrochlorid
sonstige Bestandteile:
Lactose, Magnesiumstearat ; Mikrokristalline Cellulose; Poly (O-
carboxymethyl)- stärke, Natriumsalz
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Equasym 20mg Tabletten ist ein Arzneimittel , das stimulierend auf das Gehirn wirkt.
Dosierung:
Begonnen wird die Behandlung mit 5mg Methylphenidathydrochlorid (= Equasym 5mg Tabletten) einmal oder zweimal am Tag (z.b. beim
Frühstück und beim
Mittagessen) und wird vom Arzt evtl. in wöchentlichen Abständen erhöht. Die tägliche Höchstdosis beträgt 60mg
Methylphenidathydrochlorid. Die Dosis sollte den Erfordernissen im Einzelfall vom Arzt angepasst werden.
Wirkungseintritt:
ca. 1/2 bis 1 Stunde
Wirksamkeit:
ca. 4 Stunden in Einzelfällen auch 5 Stunden
Anwendungsgebiete:
Equasym 20mg Tabletten werden bei Kindern ab einem Alter von 6 Jahren zur Behandlung von Verhaltensstörungen angewendet, die
man als
Aufmerksamkeits - Defizit - Hyperaktivitäts - Störungen (ADHD) bezeichnet, wenn sich andere therapeutische Maßnahmen allein als
unzureichend erwiesen haben. Die Entscheidung zur Durchführung einer Behandlung muss von einem Spezialisten für
Verhaltensstörungen bei Kindern getroffen werden, der auch die Nachbetreuung beaufsichtigen muss. die Diagnose sollte anhand von
anerkannten Diagnoseklassifikationssystemen (DSM IV oder ICD- 10) erfolgen.
Medikinet
Wirkstoff: Methylphenidathydrochlorid
Zusammensetzung:
1 ne Tablette Medikinet enthält:
10 mg Methylphenidathydrochlorid (arzneilich wirksamer Bestandteil)
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Psychostimulans
Dosierung:
Die Behandlung sollte mit einer 1/2 Tablette (5mg Methylphenidat) begonnen werden, die am morgen genommen wird. Anschließend
kann die Tagesdosis in wöchentlich Abständen um 1/2- 1 Tablette ( 5 - 10mg Methylphenidat) gesteigert werden wobei eine maximale
Tagesdosis von 6 Tabletten( 60mg Methylphenidat )nicht überschritten werden sollte. Die Gesamttagesdosis wird üblicherweise auf 2 -3
Einzelgaben verteilt aufgenommen.
Wirkungseintritt:
Die Wirkung tritt bei ausreichen hoher Dosierung innerhalb einer Stunde nach der Einnahme ein.
Wirksamkeit:
Die Wirksamkeit beträgt ca. 4 Stunden in Einzelfällen auch bis zu 5 Stunden.
Anwendungsgebiete:
Hyperkinetische Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung
(AD(H)S) bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren und Weiterführung der Therapie bei Jugendlichen im Rahmen einer therapeutischen
Gesamtstrategie.
Die Diagnose muß an Hand der derzeit gültigen Diagnosekriterien erfolgen.
http://www.medice.de
Medikinet Tabletten Retard
Zusammensetzung:
Dosierung:
Medikinet® retard 10 mg
Medikinet® retard 20 mg
Medikinet® retard 30 mg
Medikinet® retard 40 mg
Wirkungseintritt:
Bewährte 2-Stufen-Galenik mit 50 % schnell freisetzenden und 50 % verzögert freisetzenden Methylphenidat-Pellets
Wirksamkeit:
Zuverlässige Wirksamkeit: Verbesserung der ADHS-Symptomatik für einen Zeitraum von ca. 8 Stunden
Anwendungsgebiete:
Hyperkinetische Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung (AD(H)S) bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren und
Weiterführung der Therapie bei Jugendlichen im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie. Die Diagnose muß an Hand der derzeit
gültigen Diagnosekriterien erfolgen.
Hinweis: Medikinet retard bitte immer in Verbindung mit einem ausreichenden Frühstück einnehmen.
http://www.medice.de
Methylphenidat-Hexal
Wirkstoff:
Methylphenidathydrochlorid
Zusammensetzung:
1 ne Tablette Methylphenidat Hexal enthält:
10 mg Methylphenidathydrochlorid (arzneilich wirksamer Bestandteil)
sonstige Bestandteile:
vorverkleisterte Stärke (Mais), mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat , Lactose-Momohydrat, Calciumhydrogenphosphat
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Der Wirkstoff Methylphenidat gehört zur Substanzklasse der zentralen Stimulanzien.
Dosierung:
Die Therapie mit Methylphenidat Hexal sollte mit einer niedrigen Dosis begonnen und in wöchentlichen Abständen in kleinen Stufen bis
zum Erreichen einer verträglichen und genügend wirksamen Dosis gesteigert werden. Ihr Arzt wird die Dosis individuell anpassen. Der
Grundsatz , die Dosis so gering wie möglich zu halten.
Wirkungseintritt:
ca. 1/2 bis 1 Stunde je nach Dosierung
Wirksamkeit:
ca. 4 Stunden und in einigen Fällen auch 5 Stunden
Anwendungsgebiete:
Hyperkinetische Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung
(AD(H)S) bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren und Weiterführung der Therapie bei Jugendlichen im Rahmen einer
therapeutischen Gesamtstrategie. Die Diagnose muß an Hand der derzeit gültigen Diagnosekriterien erfolgen.
www.wuppertalforum.de
Ritalin-LA-Tablette
Fachinformationen
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Ritalin-SR-Slow-Release
(20mg) wirkt etwa 6-9 Stunden.
Wirkungseintritt: 30 Minuten bis 3 Stunden.
Durch den späten Wirkungseintritt wird aber oft vorher eine Ritalin 10 mg dazugegeben.
Strattera
Warnhinweis auf suizidales Verhalten
Wirkstoff: Atomoxetin
Dosierungen:
Straterra 10 mg Hartkapsel enthält 11,43 mg Atomexetinhydrochlorid entsprechend 10 mg Atomoxetin
Straterra 18 mg Hartkapsel enthält 20,57 mg Atomexetinhydrochlorid entsprechend 18 mg Atomoxetin
Straterra 25 mg Hartkapsel enthält 28,57 mg Atomexetinhydrochlorid entsprechend 10 mg Atomoxetin
Straterra 40 mg Hartkapsel enthält 45,71 mg Atomexetinhydrochlorid entsprechend 10 mg Atomoxetin
Straterra 60 mg Hartkapsel enthält 68,56 mg Atomexetinhydrochlorid entsprechend 10 mg Atomoxetin
Die tägliche Gesamtdosis Atomoxetin (Strattera®) kann als Einzeldosis am Morgen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Dosierung bei Kindern und Jugendlichen bis zu 70 kg Körpergewicht: Die Behandlung mit Atomoxetin (Strattera®) sollte mit einer
Gesamttagesdosis von etwa 0,5 mg/kg begonnen werden. Diese Initialdosis sollte für mindestens 7 Tage beibehalten werden, bevor die
Dosis entsprechend der klinischen Wirksamkeit und Verträglichkeit auftitriert wird. Die empfohlene Tagesdosis während der
Dauerbehandlung beträgt etwa 1,2 mg/kg.
Dosierung bei Kindern und Jugendlichen über 70 kg Körpergewicht: Die Behandlung mit Atomoxetin (Strattera®) sollte mit einer
Gesamttagesdosis von 40 mg begonnen werden. Diese Initialdosis sollte für mindestens 7 Tage beibehalten werden, bevor die Dosis
entsprechend der klinischen Wirksamkeit und Verträglichkeit auftitriert wird. Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 80 mg täglich
(Fachinformation).
Wirkung von Atomexetin:
Atomexetin ist ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer. Es verhindert, dass Noradrenalin zu früh in seine Speicher
aufgenommen wird. Dann funktioniert die Signalübertragung wieder besser und Unaufmerksamkeit und Überaktivität nehmen ab.
Angefangen wird mit einer geringen Dosis, die im Laufe der Zeit an die Stärke der Beschwerden und das Körpergewicht angepasst
wird. Alle zwölf Monate sollte das Medikament ebenso stufenweise abgesetzt werden, um den Krankheitsverlauf zu beurteilen und die
Therapie entsprechend anzupassen.
Suchterscheinungen:
Auch bei missbräuchlicher Anwendung von Atomoxetin treten keine Suchterscheinungen auf.
Warnhinweis:
Die Behandlung mit diesem Medikament ist nur geeignet für die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten mit besonderen Erfahrungen.
Suizidale Verhaltensweisen (Selbstmordversuch und Selbstmordgedanken) wurden bei Patienten berichtet, die mit Atomoxetin
behandelt wurden. Das Alter der Kinder, bei denen diese Ereignisse auftraten, lag zwischen 7 und 12 Jahren. Daher sollten die Kinder
vor allem zu Behandlungsbeginn sorgfältig beobachtet werden.
Wechselwirkungen:
Atomoxetin darf nicht gleichzeitig mit Antidepressiva aus der Gruppe der MAO-Hemmer eingenommen werden. Auch andere
Antidepressiva, die auf den Noradrenalin-Haushalt einwirken sollten gleichzeitig nur mit Vorsicht eingesetzt werden.
Hinweis:
Atomoxetin ist bei der Behandlung von ADS/ADHS nicht das Medikament erster Wahl. Eine medikamentöse Behandlung sollte in der
Regel mit Methylphenidat begonnen werden.
Medikinet® adult
Medikinet adult 5 mg Hartkapseln, retardiert
Medikinet adult 10 mg Hartkapseln, retardiert
Medikinet adult 20 mg Hartkapseln, retardiert
Medikinet adult 30 mg Hartkapseln, retardiert
Medikinet adult 40 mg Hartkapseln, retardiert
Anwendung
MEDIKINET ADULT wird zur Behandlung einer seit Kindesalter fortbestehenden
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bei Erwachsenen ab 18 Jahren angewendet.
Das Arzneimittel wird erst angewendet, wenn sich andere therapeutische Maßnahmen wie Beratung
und Verhaltenstherapie als unzureichend erwiesen haben.
MEDIKINET ADULT ist nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen vorgesehen,
da für diese Altersgruppen andere methylphenidathaltige Arzneimittel zur Verfügung stehen.
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Attentin®
Attentin 5 mg, Tabletten
Dexamfetaminhemisulfat
Zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren
1. Was ist Attentin 5 mg und wofür wird es angewendet?
Anwendung
Attentin 5 mg wird zur Behandlung einer schwer behandelbaren
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) angewendet,
die mit einer ausreichend langen Behandlung mit Methylphenidat und
Atomoxetin in jeweils höchster Dosierung und verträglicher Dosis nicht
behandelt werden kann. Das Arzneimittel wird für Kinder und Jugendliche
ab einem Alter von 6 Jahren angewendet. Das Arzneimittel darf erst
angewendet werden, wenn nicht-medikamentöse therapeutische Maßnahmen,
wie Beratung und Verhaltenstherapie sowie eine ausreichend lange
medikamentöse Behandlung mit Methylphenidat und Atomoxetin in der
jeweils höchsten und verträglichen Dosis nicht ausreichend wirksam sind.
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